Bienenwandertag – die Fortsetzung

Bienenwandertag

Nachdem der erste Besuch ins Wasser gefallen war, bangen wir schon wieder um’s Wetter. Es ist kühl und bedeckt und bei den Vorbereitungen am Morgen fallen auch ein paar Regentropfen – kein so guter Tag, um die Bienen zu besuchen. Aber es ist die letzte Möglichkeit in diesem Jahr, bevor die Bienen in ihre wohlverdiente Winterruhe gehen. Hoffentlich klappt es also heute mit dem Besuch der jetzt dritten Klasse der 56. Grundschule bei den Bienen.

Als die Kinder da sind, wird das Wetter freundlicher und wir staunen wieder: Was diese Mädels und Jungs schon alles über Bienen wissen! Da fehlen ja eigentlich nur noch die Imkerhüte und schon kann es auf einen kurzen Blick zu den Bienen gehen. Unter vielem Ahh! und Ohh! schauen wir uns eine bienenbesetzte Wabe an und machen dann die Kiste schnell wieder zu, denn die Bienen finden es leider immer noch ungemütlich.


So ist mehr Zeit für die Kinder, sich bei Bewegungsspielen mit dem Wissen über die Bienen zu beschäftigen. Es wird gegrübelt, gerannt, geschlittert, gefangen und gelacht. Das Spiel kommt so gut an, dass uns fast die Fragen ausgehen und wir selbst vor Lachen ganz außer Puste geraten. Bei der Gestaltung von Bienenkisten mit kräftigen Farben kehrt dann wieder Ruhe ein und die Kinder überlegen mit unseren Fotokarten: Was hätten wir eigentlich noch auf unseren Tellern, wenn es keine Bienen oder andere Insekten für die Bestäubung mehr gäbe?

Natürlich ist der Besuch beim Imker nicht zu Ende, bevor nicht auch die Bienenprodukte gekostet wurden. Wie schmeckt Pollen und von welchen Blüten könnte der Honig stammen? Sehr schnell ist klar, dass die Bienen diesen Honig aus dem Nektar unserer sommerlich lindenblühenden Straßenzüge in Pieschen und Trachenberge gemacht haben.

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