Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien

Heinrichsgarten_Bienenbeuten

Bienenbeuten

Holz

Meine Bienen wohnen in Holzkisten. Die Bienenbeuten sind so beschaffen, dass Störungen durch Eingriffe zur Kontrolle und Behandlung so gering wie möglich gehalten werden. Der große Brutraum ist ungeteilt, so dass die Königin ein geschlossenes Brutnest anlegen kann, welches auch bei einer Durchsicht nicht auseinandergerissen wird. Das Brutnest befindet sich auf 10 großen Waben. Das verkürzt die Bearbeitungszeit – also auch die verursachte Störung.

Leinöl

Zum Witterungsschutz wird das Holz mit pigmentiertem Leinöl gestrichen. Als Pigmente verwende ich u.a. französischen Ocker und Kreide.

2 thoughts on “Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien

  1. Hallo Alexander,

    Du hast eine wunderschöne Website.-
    Darf ich was fragen?
    wie rührst Du die Leinölfarbe an, und wie lange braucht sie zum Trocknen?-Geht Leinölfirnis auch?

    Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    herzliche grüsse
    Claudia

    • Hallo Claudia, vielen Dank!

      Die Pigmente werden mit Leinöl angerieben und dann für einen lasierenden Anstrich weiter mit Leinöl verdünnt. Ich verwende Leinöl aus zweiter Pressung.

      Die Trocknung ist abhängig von den Umgebungsbedingungen. Bei Sonne und warmen Außentemperaturen trocknet der Anstrich in ein paar Tagen. Bei kühlerem Wetter und vor allem ohne Sonnenlicht kann es auch sehr lange dauern. Das ist aber nicht weiter problematisch, weil es höchstens Fettflecken gibt. Man kann auch gekochtes Leinöl nehmen. Das Kochen förderte die Polymerisation des Öls, lässt sich allerdings nicht so gut selbst machen. Auch manche Pigmente fördern die Trocknung. Bei der eigentlichen Firnisherstellung werden dem Öl Sikkative zugesetzt. Da diese meist nicht unbedenklich sind, verzichte ich darauf.

      Als Grundierung macht sich übrigens heißes Leinöl sehr gut, da es sehr gut in das Holz eindringt. Mit einem weiteren pigmentierten Anstrich schützt Du das Holz dann besser gegen UV-Strahlung, als mit unpigmentierten.

      Beim Arbeiten mit heißem Öl ist wegen Verbrennungs- und Feuergefahr immer Vorsicht geboten. Ich verwende zum Erhitzen einen doppelwandigen Milchtopf, dann wird’s nicht zu heiß. Auch die Selbstentzündungsgefahr bei der Lagerung von öligen Lappen möchte ich nicht unerwähnt lassen.

      Viele Grüße
      Alexander

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