Mancher Kunde mag sich in diesem Jahr wundern, was das zu bedeuten hat? „Die Imkerei ist doch schon längst demeter-zerifiziert, oder?“
Na klar! Wir sind eine Demeter-Betrieb.
Wir haben für einen Bienenstand in diesem Jahr Bienenvölker aus einer Leipziger Bioland-Imkerei zugekauft. Weil diese Völker während der Trachtzeit – also der Zeit, in der von den Bienen der Honig erzeugt wurde – im Brutraum noch auf Waben saßen, die mithilfe von Mittelwänden gebaut waren, bin ich verpflichtet, auf die Umstellung von Bio-Bienenhaltung auf Demeter-Bienenhaltung hinzuweisen.
Die Bewirtschaftung der Völker erfolgte genau wie die der übrigen Demeter-Völker und in der Zwischenzeit haben die Bienen auch vollständig ihre Naturbauwaben im Brutraum errichtet.
Unsere Pause am Hygiene-Museum nutzen wir für ein kleines Interview über das Anliegen von Biene sucht Blüte und über das Forschungsprojekt, an dem wir seit diesem Jahr mitarbeiten. Vielen Dank an das Museumsteam für das Video und die gute Zusammenarbeit seit 2014.
Absperrgitter sind Gitter, die über der unteren Zarge – dem sogenannten Brutraum – und den darüberliegenden Zargen – den sogenannten Honigräumen – eingelegt werden können, um zu verhindern, dass Königinnen Eier in Honigwaben legen. Das Absperrgitter ist, vermutlich seit seiner Entwicklung, Gegenstand hitziger Diskussionen uns polarisiert die Imkerschaft in Gegner und Befürworter. In den Demeter-Richtlinien ist die systematische Verwendung des Absperrgitters nicht erlaubt, obwohl es objektiv gute Gründe gibt, die für die Verwendung sprechen.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, mit der Erhebung einer Vielzahl von Daten und Eindrücken, von denen die Populationsschätzung ein Teil ist, die Auswirkung des Absperrgittes auf Bienen und Imker zu erfassen. Dies war der erste Termin, bei dem die Populationen, also Bienen-, Brut- und Futtermengen, von zwei Versuchsgruppen mit und ohne Absperrgitter erfasst wurden. Die Polulationsschätzungen, die für die in Brandenburg und Sachsen teilnehmenden Demeter-Imkereien von Jana Bundschuh durchgeführt werden, werden über die Bienensaison bis zur Einwinterung mehrfach wiederholt.
Aufrund der aktuellen Bienenseuchenlage in Dresden (Amerikanische Faulbrut) und unserer begrenzten Zeitressourcen fangen wir in 2018 keine fremden Schwärme. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die Schwarmbeauftragte des Imkervereins Dresden e.V.
in der Zeit zwischen 11.3. und 9.4.17 wurden mir zwei Bienenvölker von meinem Stand in der Nähe von Kreischa gestohlen. Es handelt sich um ein Volk auf Deutsch Normalmaß in einer Zarge vom „Beutenbauer“ (Demeter in Umstellung) und ein Volk auf Zander-Dadant/ Zadant in zwei Flachzargen, einschl. Boden, Wachstuch, Innen- und Blechdeckel. Die Beutenteile und Rahmen sind mit dem Brandzeichen „SCHLOTTER“ versehen. Hier ein paar nachgestellte Fotos, wie die Beuten aussahen.
Es wäre schön, wenn Sie die Augen offen halten und mir mit sachdienlichen Hinweisen helfen könnten, den/die Täter zu dingfest zu machen. Falls Sie außerhalb meiner Imkerei ein Teil mit meinem Brandzeichen zu sehen bekommen, ist es in jedem Fall unrechtmäßig erworben.
Die Sache wurde zur Anzeige gebracht und wird polizeilich verfolgt.
Herzliche Grüße und vorab vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Alexander Schlotter
Die Völker sind gut mit Honig für den Winter versorgt. Nun steht noch eine letzte Behandlung gegen die Varroa-Milbe an, dann sind die Völker fertig für den Winter.
Für uns heißt es, noch die letzten Gläser zu etikettieren und die (mehr …)
Die Schwarmzeit ist in vollem Gange! Wir verkaufen Schwärme oder vorweggenommene Schwärme. Bei Interesse senden Sie uns bitte Ihre Anfrage per Mail.
Wir vergeben die Schwärme in der Reihenfolge der Anfrageneingänge und nach Erreichbarkeit – weil es recht kurzfristig zugeht, wenn der Schwarm gefangen ist. Leider können wir die Verfügbarkeit natürlich nicht planen – die Bienen bestimmen, wann es soweit ist.
Ich möchte Sie/Euch gern auf die öffentliche Tagung „20 Jahre Demeter-Bienenhaltung – Was braucht die Honigbiene?“, am 27. und 28.03.2015 in Kassel, hinweisen. Die Richtlinien für Demeter-Imkerei wurden vor 20 Jahren eingeführt – ein Grund zum Feiern und Gelegenheit für Rückblicke und einen Ausblick in die Zukunft der wesensgemäßen Bienenhaltung (mehr …)
Die Trachtquellen neigen sich dem Ende. Bereits seit Ende Juli stürzen sich die Bienen auf alles was zusätzlichen Futtereintrag verspricht. Nun ist es seit drei Tagen deutlich herbstlich geworden. Doch während der wenigen sonnigen Stunden gibt es auch noch ein paar „Leckerbissen“.
Der Biene sucht Blüte-Infostand wurde von vielen neugierigen Kindergarten- und Grundschulkindern umlagert, die ganz gespannt darauf waren, in unserer Schaubeute die Königin zu finden und den Bienennachwuchs zu sehen. Am spannendsten wurde der Vormittag aber, als wir gemeinsam die echten Bienen hinter dem Museum besuchten. Jeder durfte einmal eine schwere Honigwabe anheben, in der Honig für fast 4 volle Gläser eingelagert ist, und dann den Finger in das köstliche Wabengold tauchen. Das fanden sie “Echt supercool!” und summten mit leuchtenden Augen in den Nachmittag davon. Grüner Kindertag am Deutschen Hygiene-Museum – Führung zu den Bienen
Wir danken dem Amöba – Verein für Umweltbildung e. V. für die Einladung zur Teilnahme am “Grünen Kindertag” im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.