Kategorie: Allgemein

  • Keine Umsiedlung von Wespen- und Hornissennestern

    Keine Umsiedlung von Wespen- und Hornissennestern

    Hornissen, Wespen, Hummeln und Wildbienen stehen unter Artenschutz. Sollte von ihnen ausnahmsweise direkte Gefahr für den Menschen ausgehen, kann ein Nest dieser Insekten auf Grundlage von

    nur mit einer Ausnahmegenehmigung umgesiedelt werden, die bei der unteren Naturschutzbehörde zu beantragen ist.

    Rückgang der gesamten Biomasse fliegender Insekten in Schutzgebieten um mehr als 75 Prozent über einen Zeitraum von 27 Jahren

    Weitere Infos unter: Geschützte Insektenarten, Umsiedlung beantragen

    Die Ansprechpartnerin für Wespen- und Hornissennester beim Imkerverein Dresden ist Frau Loeper. Sie ist für die Umsiedlung ausgebildet und durch die Untere Naturschutzbehörde Dresden authorisiert.
    M. schwarmrettung@imkerverein-dresden.de
    T. +49 176 83273621

    Im Landkreis Bautzen wenden Sie sich bitte an die Untere Naturschutzbehörde.
    M. umwelt-forst@lra-bautzen.de
    T. +49 3591525168208

    Wir bieten keine derartigen Leistungen an.

    Bild von Sabine18 auf Pixabay

  • Die Imkerei zieht um

    Die Imkerei zieht um

    Wir ziehen um auf den Franziskushof in Leutwitz

    Der Umzug hat unmittelbar vor Weihnachten mit der interimsmäßigen Verlegung unseres Lagers begonnen. Die Bienen folgen im Frühjahr auf neue Standorte in der neuen Region.

    Unsere gewohnten Festnetz- und Faxnummern sind bereits nicht mehr erreichbar. Bitte nutzt Mobilfunk und E-Mail.

    Bis die neue Saison startet, folgt noch unser Wohnungsumzug und das Herrichten von geeignete Räumen vor Ort, für die Honigverarbeitung, mit denen die Imkerei im kommenden Jahr wieder richtig durchstarten kann…⁠

    Wir suchen dafür geeignete Gewerberäume von ca. 120 m² – 150 m². Wenn ihr also was kennt, in und um Göda (Demitz-Thumitz, Bautzen, Bischofswerda), lasst es uns gern wissen.

  • Agrarwende jetzt lostreten

    Agrarwende jetzt lostreten

    Wir demonstrieren mit den Füßen⁠:

    • für summende & blühende Äcker
    • ⁠für kleinteilig strukturierte Landschaft⁠
    • für Ökolandbau und bäuerliche Landwirtschaft⁠
    • für Diversität und Artenschutz⁠
    • für ein lebenswerte Zukunft!

    AGRARWENDE JETZT LOSTRETEN !⁠

  • Interview am Deutschen Hygiene-Museum

    Interview am Deutschen Hygiene-Museum

    Unsere Pause am Hygiene-Museum nutzen wir für ein kleines Interview über das Anliegen von Biene sucht Blüte und über das Forschungsprojekt, an dem wir seit diesem Jahr mitarbeiten. Vielen Dank an das Museumsteam für das Video und die gute Zusammenarbeit seit 2014.

    Acht Völker an unseren Bienenstandort am Deutschen Hygiene-Museum Dresden sind seit diesem Jahr Teil des bereits seit zwei Jahren laufenden Demeter-Absperrgitter-Forschungsprojekts.

    Absperrgitter sind Gitter, die über der unteren Zarge – dem sogenannten Brutraum – und den darüberliegenden Zargen – den sogenannten Honigräumen – eingelegt werden können, um zu verhindern, dass Königinnen Eier in Honigwaben legen. Das Absperrgitter ist, vermutlich seit seiner Entwicklung, Gegenstand hitziger Diskussionen uns polarisiert die Imkerschaft in Gegner und Befürworter. In den Demeter-Richtlinien ist die systematische Verwendung des Absperrgitters nicht erlaubt, obwohl es objektiv gute Gründe gibt, die für die Verwendung sprechen.

    Ziel des Forschungsprojektes ist es, mit der Erhebung einer Vielzahl von Daten und Eindrücken, von denen die Populationsschätzung ein Teil ist, die Auswirkung des Absperrgittes auf Bienen und Imker zu erfassen. Dies war der erste Termin, bei dem die Populationen, also Bienen-, Brut- und Futtermengen, von zwei Versuchsgruppen mit und ohne Absperrgitter erfasst wurden. Die Polulationsschätzungen, die für die in Brandenburg und Sachsen teilnehmenden Demeter-Imkereien von Jana Bundschuh durchgeführt werden, werden über die Bienensaison bis zur Einwinterung mehrfach wiederholt.

  • Petition zur Pestizidkontrolle

    Petition zur Pestizidkontrolle

    Zum Schutz von Mensch und Biene

    Mehrfach in der Vergangenheit musste die EU den Einsatz bereits zugelassener Pestizide verbieten oder einschränken, nachdem Forscher nachgewiesen hatten, dass diese Bienen lähmten und töteten. Viele Imker haben bereits Schädigung ihrer Bienenvölker durch Pestizide erlebt. Auch das europäische Gericht stellte »erhebliche Defizite« bei der Pestizid-Risikoprüfung fest. Dieser Zustand ist inakzeptabel angesichts der dramatischen Befunde zum Insektensterben. Wir unterstützen die Petition Pestizidkontrolle – machen auch Sie mit bei der Petition an den Bundestag!

    Wollen wir in einer Welt ohne Bienen leben?

    • Von den rund 560 Wildbienenarten in Deutschland ist bereits die Hälfte stark bedroht.
    • Auch neue Pestizide sind extrem giftig. Ein Teelöffel des Pestizids Cyantraniliprol z.B. reicht aus, um 12,5 Millionen Bienen zu vergiften und die Hälfte zu töten!
    • Bienen sind unentbehrlich für Ökosystem und Wirtschaft. 30 % aller Produkte vom Apfel bis zur Baumwollsocke hängen – direkt oder indirekt – von der Bestäubung der Bienen ab.

    Bundestagspetition Pestizidkontrolle – Mitmachen!

    Nach der Zulassung der Petition haben wir nur 4 Wochen Zeit, um 50.000 Unterschriften zu sammeln.
    Bitte informieren Sie sich unter https://www.pestizidkontrolle.de/ und tragen Sie dort Ihre E-Mail ein, um gleich informiert zu werden, wenn die Zeichnungsfrist beginnt.

  • Interview mit Tom Zschaage vom Imkerverein Dresden e.V.

    Interview mit Tom Zschaage vom Imkerverein Dresden e.V.

    Tom Zschaage, Imkerverein Dresden e.V.: Hallo Alexander, Es ist schön Dich als einen Vertreter der BIO-Imker zu interviewen. Und dann sogar noch Demeter-Imker. Sag mal wie lange imkerst Du schon und wie viele Völker hast Du?

    Alexander Schlotter: Ich imkere seit 2009 und arbeite aktuell mit etwas über 40 Völkern.

    IV-DD: Wie bist Du zur Imkerei gekommen?

    AS: Seit Generationen werden in meiner Familie Bienen gehalten, aber erst als ich 2003 auf einer Reise einen jungen Imker in etwa meinem Alter kennenlernte, der Bienen auf seinem Balkon in der Dresdner Neustadt hatte, wusste ich, dass die Bienen etwas mit mir zu tun haben und ich selbst Bienen halten will. Nach der Reise verschlug es mich als gebürtigen Jenaer und meine Frau ebenfalls nach Dresden. Es dauerte dann noch ein paar Jahre bis der Gedanke gereift war und wir den Ort fanden, der nun seit 2009 die Bienen beheimatet.

    IV-DD: Was machst Du wenn Du nicht gerade imkerst?

    AS: Wenn ich gerade nicht imkere, arbeite ich in meinem Architekturbüro www.hertel-schlotter.de. Außerdem bin ich in der AG Biene sucht Blüte aktiv. Hier sehe ich meinen Schwerpunkt in der Förderung der ökologischen (wesensgemäßen) Bienenhaltung und mache Workshops und Führungen, z.B. im Ferienprogramm des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Oder ich kümmere mich um meine Hühner, pflege Obstbäume, oder, oder ..

    IV-DD: Wie imkerst Du? Machst Du etwas anders als andere Imker?

    AS: Das kommt darauf an, was die anderen Imker machen ;0)
    Vor etwa 4 Jahren habe ich mich der wesensgemäßen Imkerei zugewandt. Seit Anfang 2016 ist meine Imkerei Heinrichsgarten® Demeter-zertifiziert.
    Zentral für meine Arbeit mit den Bienen ist das Respektieren und Wahrnehmen des Biens als Wesen, als Ganzheit. Die Völker dürfen ihre natürlichen Lebensäußerungen, wie freien Wabenbau und Schwarmtrieb, selbstverständlich ausleben. Ich versuche, die jeweiligen Phasen der Volksentwicklung zu unterstützen und zu nutzen.
    Wesentliche Punkte sind für mich:

    • Im ungeteilten großen Brutraum ausschließlich Naturwabenbau ohne Mittelwandvorgabe
    • Waben im Honigraum aus Naturbau oder mit Mittelwänden aus eigenem Naturbau- und Entdeckelungswachs
    • Das Brutnest (das Bienkind, wie Gerstung es ausdrückt) ist heilig – hier wird nichts gedreht oder umgehängt
    • Vermehrung ausschließlich über den natürlichen Schwarmtrieb
    • Standbegattung und Selektion der Völker (vgl. W. Golz)
    • Keine künstliche Königinnenzucht oder Königinnenaustausch (s.o.)
    • Überwinterung im Wesentlichen auf eigenem Honig
    • Kein Absperrgitter, kein Drohnenschneiden, kein Schneiden von Königinnenflügeln

    Auf Basis der oben genannten Grundsätze bin ich immer wieder am Experimentieren, Suchen und Erforschen und freue mich über fachlichen Austausch und Anregungen. Interessanterweise stelle ich übrigens trotz der reichlich aufgezogenen Drohnenbrut keine besonders hohe Varroabelastung der Völker fest – eher das Gegenteil.

    IV-DD: Wo kann man Deinen Honig kaufen?

    AS: Meinen Honig kann man natürlich direkt bei mir kaufen. Seit diesem Jahr gibt es ihn auch in verschiedenen kleinen, feinen Bio- und Naturkostläden in Dresden und Umgebung und den Hofläden von Demeterkollegen. Außerdem gibt es ihn als Museumshonig im Deutschen Hygiene-Museum. Hier ist gibt es eine Übersicht über Verkaufstellen.

    IV-DD: Vielen Dank für das kurze Interview. Wir wünschen noch viel Freude an den Bienen und gute Honig-Ernten.

    AS: Ich danke Dir für die Einladung.

  • Bienenvölker gestohlen!

    Bienenvölker gestohlen!

     

    Liebe Bienen- und Imkerfreunde, liebe Leser,

    in der Zeit zwischen 11.3. und 9.4.17 wurden mir zwei Bienenvölker von meinem Stand in der Nähe von Kreischa gestohlen. Es handelt sich um ein Volk auf Deutsch Normalmaß in einer Zarge vom „Beutenbauer“  (Demeter in Umstellung) und ein Volk auf Zander-Dadant/ Zadant in zwei Flachzargen, einschl. Boden, Wachstuch, Innen- und Blechdeckel. Die Beutenteile und Rahmen sind mit dem Brandzeichen „SCHLOTTER“ versehen. Hier ein paar nachgestellte Fotos, wie die Beuten aussahen.

    Es wäre schön, wenn Sie die Augen offen halten und mir mit sachdienlichen Hinweisen helfen könnten, den/die Täter zu dingfest zu machen. Falls Sie außerhalb meiner Imkerei ein Teil mit meinem Brandzeichen zu sehen bekommen, ist es in jedem Fall unrechtmäßig erworben.

    Die Sache wurde zur Anzeige gebracht und wird polizeilich verfolgt.

    Herzliche Grüße und vorab vielen Dank für Ihre Unterstützung!
    Alexander Schlotter

  • Winter im Heinrichsgarten

    Winter im Heinrichsgarten

    In glitzerndes Weiß gehüllt liegt der Garten still und geduldig wartend da.

    Die Bienen haben sich im Stock dicht gedrängt zur Wintertraube zusammengeschlossen. Hält man das Ohr ans Flugloch, kann man ein feines Summen hören: durch ständige Bewegung ihrer Flugmuskulatur halten die Bienen die Temperatur in der Wintertraube konstant warm – auch bei Minusgraden draußen.

  • Einladung zum Pieschener Weihnachtsmarkt

    Einladung zum Pieschener Weihnachtsmarkt

     

    Hier schon mal ein Termin zum Vormerken:
    Wir sind dieses Jahr am 4. Advent mit einem Stand beim Pieschener Weihnachtsmarkt an der Markuskirche (Bürgerstraße) dabei. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, uns dort zu besuchen und ein paar Weihnachtsgeschenke einzukaufen. (mehr …)